Achtung: Behördenwillkür, wie Du Dich davor schützen kannst!!!

Das Übel wird sich stets mit Übeln häufen
Und, wenn es euch nicht töten kann, nur mehr
Und mehr mit jedemTag euch quälen.

Johann Wolfgang von Goethe

Wir leben im Jahr 2017. Gleichberechtigung und Fairness sind noch immer heiß diskutierte Themen. Dessen ungeachtet bewegt sich das System bislang viel zu langsam. Es fühlt sich an wie Zeitlupe. Monatelang wird in Politik und Medien drum herum geredet. Dann wird dem Volk eine Lösung präsentiert. Das Ergebnis wird entsprechend aufgehübscht. So dass es für uns, oberflächlich betrachtet, nach einer tollen Endlösung aussieht.

In diesem Beitrag gehe ich auf das Thema Behördenwillkür ein. Du meinst dies hat mit Gleichberechtigung und Fairness nichts zu tun? Wenn Du meinen Beitrag bis zum Ende liest, wirst Du Deine Meinung ändern. Zusätzlich werde ich Dir Mittel und Wege zeigen, wie Du Dich davor schützen kannst.

Amtlich genehmigter Narzissmus

Amtlich genehmigter Narzissmus. Was ist das? All zu oft wissen Vorgesetzte und Mitarbeiter über narzisstische und unfähige Kollegen Bescheid. Sie dulden deren Arbeitsweise. Darüber hinaus kommt es vor, dass eben diese Subjekte von Vorgesetzten und Kollegen sogar gedeckt werden. Ob städtische Mitarbeiter (z.B. Jobcenter, Arbeitsamt, Jugendämter) oder andere Institutionen. Noch immer arbeiten in einigen Büros narzisstisch veranlagte, unfähige Menschen.

Beispiel: Christiane ist Mutter von zwei Kindern. Sie liebt ihre Kinder sehr. Ihre älteste Tochter vertraute ihr an, dass sie in der Schule gemobbt wird. Da es ihrer Tochter schlecht ging, beschloss sie sich und ihrem Kind Hilfe zu holen. Christiane machte einen Termin bei einem *Schulpsychologen. Mit Tränen in den Augen saß sie vor ihm, schilderte die Situation. Als sie ihm in die Augen sah, bemerkte sie: Je mehr sie weinte und litt, desto zufriedener schien er zu sein, er lächelte verschmitzt. Er sah aus, als ob er sich über ihre Tränen freuen würde. Sie war schockiert und sprach ihn darauf an. Daraufhin lachte er über sie und sagte „Sie sitzen hier und heulen rum! Bei so einer psychisch kranken Mutter wundere ich mich nicht, das dass Kind bestimmt auch psychisch kaputt ist. Mit Mobbing hat das nichts zu tun.“ Ein Ozean von Tränen lief Christiane über die Wange. Sie konnte es nicht fassen. 

* Dieser Schulpsychologe arbeitet übrigens bis heute in einem Gesundheitsamt. Er wurde von seinen Vorgesetzten gedeckt und niemals belangt. Auch juristische Schritte verliefen im Sand.

Wie Du einen Narzisst erkennen und Dich gegen ihn wehren kannst? Mehr Infos dazu findest Du hier

Ein Quäntchen von Macht

Mitarbeiter von Behörden wissen um ihre Macht. Oft sitzen sie somit am längeren Hebel. Aus Macht wächst Verantwortung. Jedoch sehen das z.B. narzistisch veranlagte Menschen völlig anders. Die Menschen, die vor ihnen sitzen und Hilfe benötigen. Sie sehen diese als wertlose Bittsteller, mehr nicht. Um so besorgniserregend ist es, dass „Narzissmus im Amt“ immer noch Duldung erfährt.

Doch wie kommen wir gegen unmenschliche Behördenwillkür an? Was können wir tun um uns davor zu schützen? Kann es durch Vorsorge verhindert werden?

Mehr dazu jetzt, im letzten Teil meines Artikels:

Wie Du Dich vor Behördenwillkür schützen kannst

  • Hast Du einen Termin bei einer Behörde, nimm einen Zeugen mit der bei nachträglichen Unstimmigkeiten belegen kann, über was gesprochen wurde
  • Habe immer Stifte und Notizzettel dabei um Dir stichpunktartig Gesprächsinhalte zu notieren (alternativ kann Dein Zeuge ein Gesprächsprotokoll führen)
  • Bestehe darauf, das Dir Informationen jeglicher Art postalisch zugeschickt werden, um einen schriftlichen Nachweis zu haben
  • Hefte wichtige Briefe und Bescheid in einem separaten Ordner ab um diese immer griffbereit zu haben
  • Besprich wichtige Themen, niemals telefonisch. Beharre darauf, dass  Du den Behörden telefonisch, keinerlei Zu- oder Absagen jedweder Art machen wirst. Da Du im Nachhinein über telefonische Absprachen keine Nachweise hast.
  • Informiere Dich durch Bücher oder online über Deine Rechte gegenüber einer Behörde. Verfolge aktuelle Rechtssprechung um auf dem aktuellsten Stand zu sein
  • Recherchiere über Hilfsmittel und Unterstützung z.B. Erwerbslosen Initiativen, Pro Familia oder andere Vereine in Deiner Nähe und frage dort nach ob sie Dich unterstützen können
  • Schicke *Briefpost immer als Einschreiben mit Rückschein. Durch den Rückschein kann nachgewiesen werden, dass das Dokument der Behörde übergeben wurde
  • Bei persönlicher Abgabe von Unterlagen: Lass Dir schriftlich bestätigen, das die Unterlagen von einem Mitarbeiter entgegen genommen wurden
  • Tausche Dich regelmäßig persönlich oder online mit Gleichgesinnten aus, lerne durch ihre Erfahrungen

*Briefpost: Du bist übrigens nicht verpflichtet einen Brief per Einschreiben/Rückschein zu schicken. Zahlreiche Gerichtsurteile belegen, das die normale Postzustellung ausreicht. Ist ein Brief „verschollen“ oder laut Behörde „nicht auffindbar“ kann sie die Schuld nicht einfach von sich weisen. Auch die Behörde muss Untersuchungen einleiten und sich rechtfertigen.

Video zum Thema Behördenwillkür:

„Team Wallraff“ RTL „Undercover Report im Jobcenter“

https://www.rtl.de/cms/team-wallraff-guenter-wallraff-und-sein-team-undercover-in-deutschen-jobcentern-2245729.html

Fazit: Um kein Opfer von Behördenwillkür zu werden ist es wichtig, Maßnahmen zu treffen. Du solltest Dich niemals auf mündliche Zusagen verlassen. Gib (wenn möglich) keinesfalls zu 100% die Kontrolle an eine Behörde ab. Hinterfrage die Behörde auch mal. Fordere immer schriftliche Nachweise an. Auch wenn dies Arbeit macht, Du schützt Dich und Deine Familie damit. Denn bist Du informiert und kannst Beweise vorlegen bist Du es, der am längeren Hebel sitzt!

Liebe Grüße

Kate 🙂

 

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