Das GIFTIGE Wort „aber“- Weshalb Du es aus Deinem Wortschatz streichen solltest

Es ist überall zu hören. Es ist in aller Munde. Das Wörtchen „ABER“

Die meisten von uns kennen es auch nicht anders, von Kindesbeinen an sagt es jeder und niemand kam bis jetzt auf die Idee zu sagen „Sag das nicht“. 😉

Jetzt fragst Du Dich bestimmt „Was meint die damit? „Aber“ ist doch ein ganz normales Wort, oder?!

Antwort: „Aber“ ist ein Wort, das aus unserem Wortschatz verschwinden sollte. Die Wirkung dieses Wortes ist absolut giftig!

Das giftige Wort „Aber“

Dieses giftige Wort wird im täglichen Sprachgebrauch täglich verwendet. „Aber“ ist ein Wort das verboten gehört.

Weshalb dieses Wort Gift ist:

Wird das Wort ABER in einem Satz verwendet, macht es die Sache über die Du sprichst „klein“. Es macht sie „schlecht“.

Wir sind die Nutzung dieses Wortes so sehr gewöhnt, dass die giftige Wirkung kaum mehr wahrgenommen wird.

In meinen Coachings und Seminaren mache ich folgende Übung mit den Teilnehmern. Diese Übung hilft sich des Wortes und seiner Wirkung bewusster zu machen.

Sag die folgenden Sätze (mit einer kurzen Pause dazwischen) laut vor Dich hin. Konzentriere Dich dabei  ganz auf die Wirkung die dieser Satz auf Dich und den Inhalt

„Dieser Schrank ist schön aber teuer.“

„Dieser Schrank ist schön und teuer.“

„Sie haben viel Erfahrung sammeln können, aber waren viel unterwegs.“ (hört sich wie ein Vorwuf an, man wäre zu viel unterwegs gewesen, stimmt’s?)

„Sie haben viel Erfahrung sammeln können, und waren viel unterwegs.“

Sag Dir diese Sätze ruhig auch öfter mal, dann wirst Du merken, was ich meine.

Auflösung: 1. Satz „Dieser Schrank ist schön aber teuer.“ Das „aber“ in dem Satz wertet den Schrank ab. Der Satz/der Schrank bekommt somit einen negativen Touch und es wird nach außen hin (un)absichtlich vermittelt „Der Schrank ist seinen Preis nicht wert“.

2. Satz: „Dieser Schrank ist schön und teuer.“ Jetzt wirkt der Satz schon ganz anders und positiver. Weshalb? Durch das „und“ wurde der Schrank nicht „abgewertet“ sondern es wurde nur die Beobachtung mitgeteilt das er „schön und teuer ist“.

Es macht sprachhygienisch schon einges aus, manches anders zu formulieren. Das Wort „Aber zu ersetzen ist eine gute Idee 🙂

Daher mein Tipp an Dich: Versuche Dir das Wort „Aber“ abzugewöhnen und nutze stattdessen „und“ oder „jedoch“ :-). Es hört sich angenehmer an und Du wertest nichts ab über das Du sprichst.

Schon kleine Dinge die man verändert können Erfolge erzielen 😉

Ein Beispiel: Ich hatte mal einen Chef, der hat das Wort „aber“ abgrundtief gehasst und jeden Menschen, der es benutzt hat. Eben aufgrund dieser Bedeutung die ich geschildert habe 😉

Noch ein Beispiel gefällig? 😉

Chef zum Bewerber: „Ja, Herr Mustermann, wenn Sie in unserer Firma arbeiten bedeutet das jedoch für Sie, jeden Morgen um 6 Uhr aufstehen zu müssen, wie sehen Sie das ganze für sich?“

Bewerber: “ Ja, ich stehe sonst immer erst um 8 Uhr morgens auf, ABER ich mache das dann halt und stehe um 7 Uhr auf.“

Tipp: Wieder laut vorlesen und ihr spürt wie diese Aussage für den Chef rüberkommt, nämlich negativ, so wie „Bock habe ich zwar nicht, jedoch muss das dann ja halt sein“ 😉

Fazit: Es macht einen besseren Eindruck und hinterlässt (auch beim Ansprechpartner) ein positiveres Gefühl, wenn das Wort „Aber“ nicht benutzt wird. Ob privat oder beruflich, die Kommunikation wird dadurch viel angenehmer.

Liebe Grüße

Kate

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