Die Anti-Mobbing Lüge-Und welche Maßnahmen wirklich helfen!!!

Mobbing ist ein seelisches Verbrechen auf Raten.

© Franz Schmidberger

(*1942), deutscher Publizist

Schleichender Tod der Seele

Anti Mobbing Kampagnen gibt es wohin wir auch sehen. Und trotzdem ist es noch immer gesellschaftsfähig.

Im Fernsehen laufen Werbespots, Vorträge werden gehalten, Zeitungsartikel darüber geschrieben.

So allgegenwärtig das Thema Mobbing scheint, desto mehr findet es auf erschreckend Art und Weise Platz in unserer Gesellschaft.

Statistiken aus dem Jahr 2017 beweisen, wie sehr Mobbing immer noch in unserem Alltag integriert ist.

Klicke hier um mehr zu erfahren

 

Des Mobbings neue „Kleider“

Es sollte uns beruhigen und freuen, dass das Thema Mobbing seit einigen Jahren ernster genommen wird, sogar juristische Konsequenzen haben kann. In diversen Gerichtverfahren war es schon Thema.

Wäre da nicht diese bittere Pille, die viele Opfer schlucken müssen.

Die „Schwächlings-Pille“

Ob in der Schule, Freizeit oder im Beruf. Immer öfter stellen Mobber ihre Opfer als:

  • „einfach zu weich“
  • „zu schwach“
  • „zu empfindlich“ dar.

Mobber sind fiese Gesellen. Niederträchtige Menschen. Mit Ihnen Mitleid zu haben ist Zeitverschwendung.

–> Der Spruch „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ beispielsweise wurde von Menschen geprägt, die andere traktieren. Es brauchte dafür eine Rechtfertigung (in Form dieses Spruchs). Wer ernsthaft glaubt, dieser Satz bedeute nur „das die Lehre harte Arbeit ist und kein Zuckerschlecken“ der irrt.

Ein Praxis Beispiel zur Verdeutlichung: Ein Bekannter von mir begann eine Lehre zum Bürokaufmann. Er verbrachte das erste Lehrjahr im Betrieb damit herumgescheucht zu werden, Kaffee zu holen, den Müll raus zu bringen. Tätigkeiten zu übernehmen auf die Chef und Kollegen „Keinen Bock hatten.“ Nur manchmal wurden ihm Kenntnisse für seine Ausbildung vermittelt. Des Weiteren wurde er des Öfteren beleidigt und bloß gestellt.

Damalige Begründung des Chefs:“ Das härtet ihn ab, außerdem ist sowas in der Lehrzeit ganz normal. Da muss jeder durch! Lehrjahre sind nun einmal keine Herrenjahre!“

–> „Was für eine Bullshit Begründung ist das???!!! Fragen wir uns doch jetzt!!!“ (hoffentlich 😉 )

Mehr Taten, weniger Werbung!

Manchmal wirkt der „Anti-Mobbing“ Zirkus absolut unehrlich auf mich.

  • Es gibt einige Gerichtsurteile, die im Bezug auf Mobbing ergangen sind
  • Kampagnen (im TV, in Zeitschriften etc.) wurden ins Leben gerufen
  • Lehrer werden ( zumindest sagen sie dies) zum Thema „Mobbing“ geschult etc.

Und trotzdem: ES IST EINFACH NICHT GENUG!

Noch immer werden Menschen in Kummer, Depression oder sogar in den Selbstmord getrieben…

Obwohl das Thema präsent ist, werde ich das Gefühl nicht los:  Es kommt bei der Bevölkerung noch nicht genug an! Die Hemmschwelle bei Mobbern ist noch immer sehr gering.

Effektives Handeln JETZT!

Worten sollten Taten folgen!  Mobber haben noch immer zu viel Spielraum!

Weiterhin hat unfairerweise die gemobbte Person die meiste Arbeit:

  • Ein Mobbingtagebuch führen/Beweise sichern
  • Zeugen finden
  • Beratungsstellen konsultieren
  • Rechtsanwälte befragen ggf. beauftragen etc.
  • Maßnahmen zur Bewahrung der physischen und psychischen Gesundheit

Ob im Beruf oder privat: Mobber hören nicht damit auf, weil jemanden ihnen auf die Finger klopft. Es muss für alle Mobbing Beteiligten harte juristische Konsequenzen geben! Auch für die Menschen die (bewusst) wegschauen!

Härtere Gesetze und Strafen müssen her.

Denn die Erfahrung zeigt: Trotz drohenden juristischen Konsequenzen. Mobbing ist IN. Und die „Strafen“ (wenn es durch gute Recherche und Zeugen zu beweisen ging) sind noch zu milde. Sie schrecken nicht genug ab.

Ich würde fast sagen die aktuellen gerichtlichen Urteile sind teils lachhaft und viel zu lasch!!!

Mobbing ist psychische Misshandlung! Und kein Kavaliersdelikt!

Die juristische Definition von „Mobbing“

Quelle : Dr. med. Argeo Bämayr

Ein Auszug aus der PDF: „Psychiatrische Begutachtung von

Mobbing-Opfern“

Begutachtungsrelevanz

– „Unter Ausschluss banaler oder allgemeiner Arbeitsplatzkonflikte definiert sich Mobbing/Bossing in Anlehnung an die juristische Definition wie folgt:

Mobbing liegt vor, wenn im Rahmen einer Täter-Opfer-Konstellation innerhalb einer sozialen Gemeinschaft oder innerhalb eines Abhängigkeitsverhältnis der Täter mittels Psychoterror (psychische und /oder körperliche Gewalt) willkürlich und systematisch zum Zweck der Erhaltung oder der Erzielung eines höheren Rangs in der sozialen Gemeinschaft die Persönlichkeitsrechte seines Opfers so verletzt, dass das Opfer psychosozial destabilisiert einen zunehmenden gesundheitlichen und sozialen Schaden erleidet.

Mobbing und die hieraus resultierenden Erkrankungen tangieren unser Rechts- und Sozialsystem in erheblichem Umfang.“ –

Info: Mobbingopfern steht unter Umständen sogar Schmerzensgeld zu Klicke hier um mehr zu erfahren

Du wirst gemobbt? Das kannst DU dagegen tun:

  • Mobber rechnen damit, dass Du aus Angst schweigst. TU ES NICHT! Suche das Gespräch z.B. mit Deinem Chef! Oder einer anderen Person, die Dir bei der Klärung der Sache helfen kann! Bleibe dabei sachlich und neutral. Schildere Fakten und Situationen aus Deinem Mobbing Tagebuch.
  • Mobbing Tagebuch: Schreibe regelmäßig und detailliert Vorfälle mit Ort, Datum und beteiligten Personen in Dein Mobbingtagebuch (Es wird als Nachweis dringend benötigt!)
  • Wenn es um einen Kollegen geht: Sollte Dein Chef Dir nicht helfen. Oder er nimmt Dich nicht ernst, mache ihm klar das Du Dich wehren wirst! Am Besten informierst Du Dich schon vorher über juristische Konsequenzen. Teile ihm diese mit. Konsequenzen wird er vermeiden wollen.
  • Suche Dir intern und extern Verbündete die Dich unterstützen. Gewinne sie als Zeugen!
  • So schwer es auch fällt! Bleibe dem Mobber gegenüber sachlich. Vermeide Beleidigungen! Mache ihm täglich klar, das Du es Dir nicht gefallen lässt. Und das Du Maßnahmen dagegen ergreifen wirst!
  • Informiere Dich bei Mobbing-Beratungsstellen über weitere hilfreiche Vorgehensweisen

Was kannst Du  als Außenstehender dagegen tun?

  • Schau nicht weg, wenn Du Mobbing bemerkst
  • Signalisiere der gemobbten Person, dass Du nicht wegsiehst und helfen möchtest
  • Beobachte und mache Notizen um Mobbing Situationen festzuhalten
  • Lasse die Mobbing Beteiligten wissen, dass Du Mobbing nicht akzeptierst und nicht die Augen verschliessen wirst

Fazit: Mobbing ist allgegenwärtig. Niemand sollte darunter leiden müssen. Wir müssen uns gegenseitig helfen und füreinander einstehen. Nur so kann den Mobbern dauerhaft Einhalt geboten werden!

Du bist wirst gemobbt? Brauchst Hilfe und Beratung? Klicke hier und finde Unterstützung

Gerne kannst Du mich kontaktieren, ich werde Dir mit Rat und Tat zur Seite stehen! In zahlreichen Coachings habe ich schon mit Betroffenen von Mobbing zusammengearbeitet und helfen können 🙂

Selbstverständlich behandle ich, was Du mir erzählst vertraulich.

Liebe Grüße

Kate  <3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.