Vorsätze 2017- Weshalb Du Dich von To-Do Listen trennen solltest!!!

Hallo ihr Lieben!

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr 🙂

Nun ist 2017 gerade mal 2 Tage jung und schon sieht man so einige die eifrig und voll motiviert anfangen ihre Vorsätze anzugehen.

  • Sportklamotten und Zubehör wird gekauft, ein Training wird geplant
  • Das Buch „endlich Nichtraucher!“ erfreut sich an neuen Käufern die gerne den Glimmstängel weglassen würden
  • Rituale werden eingeführt oder erneuert (z.B. jeden Tag 30 Minuten spazieren gehen)
  • Der Haushalt/Die Wohnung wird umstukturiert und vieles mehr…..

Beobachtungen zeigen, das gerade Anfang Januar viele Menschen mit feurigem Eifer dabei sind ihre Listen durchzugehen und „durchzuziehen was geplant wurde“, doch je mehr Wochen ins Land ziehen, desto mehr von ihnen geben auf, lassen es schleifen oder schmeißen gar alle gefassten Vorsätze über Bord.. 🙁

–> Woran mag das liegen?

–> Was sind die Stolpersteine und Fallstricke bei der Findung und Umsetzung der Vorsätze?

–> Wie kann man dafür sorgen, das Vorsätze bis zur Zielerreichung erfolgreich umgesetzt werden?

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Es gibt so einige Methoden die man nutzen kann um Vorhaben zu unterstützen. Ich widme mich in diesem Beitrag mal dem Thema „Listen schreiben“.

Zuerst sei gesagt „Ich bin kein Fan von Listen“.

Viele Menschen machen sich jedoch bis heute so einige Listen, es gibt z.B. die

  • To-Do-Liste
  • Einkaufsliste
  • Vorsätze Liste
  • Vorratsliste  und viele mehr….

Wenn ihr mich fragt ist die einzige Liste die uns wirklich hilft die Einkausliste. Diese hilft uns den Überblick zu behalten über das was gebraucht wird und dadurch, das nur Einkäufe auf der Liste stehen, die wirklich benötigt werden, werden Käufe vermindert oder ganz unterlassen die unnötig sind.

Früher habe ich jede Menge Listen geführt, weil ich dachte so schneller und besser voran zu kommen, ich dachte „Wenn man alles was zu tun ist direkt auf einer Liste sieht kann man nichts vergessen und die Dinge sehr schnell erledigen.“ Eine To-Do-Liste von früher sah z.B. so aus:

  • Flur putzen
  • Wohnung aufräumen
  • Böden putzen/fegen/saugen
  • Staub wischen
  • Wäsche waschen/aufhängen
  • Spülmaschine einräumen
  • Einkäufe erledigen
  • DVDs in den Verleih zurückbringen

Diese Liste bekam einen Platz an dem ich sie immer hervorholen und kontrollieren konnte, erledigte Sachen wurden durchgestrichen.

Schnell jedoch bemerkte ich die negativen Folgen solch einer Liste. Ich fühlte mich nicht wohl wenn ich sie las, die aufgelisteten Punkte, gerade die die noch nicht durchgestrichen waren, setzten mich unter Druck und nervten mich, denn beim darauf schauen kam als erster Gedanke „Oh nein, immernoch nicht alles erledigt….“

Wie die meisten Menschen hatte ich einen Job, eine Familie, Haustiere etc. die noch „unsichtbar“ mit auf die Liste kamen, schließlich sind dies auch wichtige Dinge für die man Zeit braucht. Ich arbeitete also die Liste ab, Schritt für Schritt, jedoch kam sie mir endlos vor und selbst wenn schon 3 oder 4 Dinge durchgestrichen waren kam immer wieder der Gedanke „Mist, da steht ja noch immer etwas…..“ Ich kam zu Hause kaum mehr zur Ruhe, schließlich wusste ich „wie viele Dinge noch unerledigt waren“. Ist etwas unerledigt fühlt es sich nicht gut an und selbst abends, wenn es Zeit war ins Bett zu gehen „Spukte all das noch in meinem Kopf herum“ und ich ärgerte mich über unerledigtes…….

Bis ich dahinter kam das diese Liste eher kontraproduktiv ist, vergingen einige Wochen, Nächte mit unruhigem Schlaf und innerer Unruhe, „die unerledigten Punkte“ begleiteten mich täglich.

Irgendwann war ich es leid und die Liste wanderte in den Mülleimer, denn ich fühlte mich nur noch gestresst, war genervt und konnte selbst an Wochenenden nicht mal mehr ein paar Minuten entspannen wenn noch irgendwas auf dieser Liste unerledigt war….Ich entschloss mich etwas zu ändern, recherchierte viel und fand eine absolut geniale Möglichkeit meinen Haushalt stressfrei umzustrukturieren :-).

Bei Fragen dazu welche Methode ich nutze schreibt mich gerne an und ich erzähle es euch 🙂

Seitdem habe ich nicht nur meinen Haushalt komplett umstrukturiert, so dass ich TATSÄCHLICH nur noch 1x im Jahr die Wohnung aufräumen muss, ich eignete mir neue Methoden an die effektiver, zeitsparender und stressfreier dafür sorgten, das alles erledigt wurde.

Mein Fazit: Listen setzen uns, wenn auch nur unterbewusst „unter Druck“, wenn noch dazu kommt, dass die Liste viele Punkte enthält ist das Scheitern schon vorprogrammiert. Weshalb? Viele Punkte auf einem Zettel bedeuten „viel Arbeit“ und somit erzeugt jeder Punkt Streß und jedesmal wenn man sich die Punkte anschaut erhöht sich das Stresslevel (oft sogar den ganzen Tag) bis das es zu „Nebenwirkungen“führt, die auch ich oben in meinem Beispiel schon beschrieben hatte.

Die Vorsätze

Einige Menschen haben Ende des Jahres das Gefühl „Ab nächstes Jahr sollte sich etwas ändern“ und so entstehen die „Vorsatz Listen“.

Beispiele für Vorsätze können sein:

  •  abnehmen und regelmäßig Sport treiben
  • aufhören zu rauchen

Im Prinzip sind Vorsätze etwas gutes, immerhin zeigt man damit, das man entschlossen ist etwas zu ändern oder etwas neues anzufangen. Trotzdem gibt es auch einiges was man bedenken sollte BEVOR man sich für seine persönlichen Vorsätze entscheidet.

Wenn man sich mit Menschen über ihre Vorsätze/Pläne unterhält fällt manchmal etwas auf das (meiner Meinung nach) grundlegend für jegliches Scheitern veranwortlich ist; Das Wort „Muss“.

  • „Ich muss endlich Sport machen und abnehmen.“
  • „Ich muss endlich aufhören zu rauchen.“
  • „Ich muss öfters an die frische Luft gehen.“

Ich finde das Wort „muss“ problematisch, den sprachhygienisch gesehen löst es „ein Gefühl des zwinges in einem aus“ und somit hat auch das geäußerte Vorhaben einen negativen Beigeschmack.

Um zu bemerken, was dieses Wort „auslöst“ probiert doch einmal folgendes aus:

Sprich die folgenden Sätze mal nacheinander aus, jedes Mal wenn Du einen Satz ausgesprochen hast, achte darauf „wie er sich für Dich „anfühlt“ und Du wirst den Unterschied erkennen:

„Ich muss Sport machen“

„Ich will Sport machen.“

Im Gegensatz zum Wort „muss“ hat das Wort „will“ eine positive Wirkung auf das geäußerte Vorhaben. Sagt man „will“ steht man meistens 100% mit einem guten Gefühl „hinter dem, was man geplant hat“. Menschen die das Wort „muss“ benutzten „zwingen sich oft etwas zu tun“ was bedeutet, das sie „nicht 100%ig hinter dem Vorhaben stehen“ und somit ist es oft zum Scheitern verurteilt.

WICHTIG:  Jeder sollte sich fragen ob er 100%ig hinter seinen Vorsätzen steht und noch wichtiger „ob es wirklich SEINE PERSÖNLICHEN VORSÄTZE SIND“, denn dem Wunsch eines anderen Menschen zu entsprechen und z.B. „nur abnehmen zu wollen weil der Partner/die Partnerin dies so will“ ohne persönlich diesen Wunsch im Herzen zu tragen bedeutet, das man sich „zwingt“ und letztendlich ist die Gefahr des Scheiterns daher sehr groß.

Bist Du mit dem Herzen dabei wirst Du es schaffen Deine Ziele zu erreichen. 🙂

Liebe Leserinnen und Leser!

Welche Vorsätze hast Du für 2017 gefasst? Wie wirst Du diese angehen? Und welche Erfahrungen hast Du mit „Listen schreiben“ so gemacht?

 

Ich freue mich auf euer Feedback

 

Liebe Grüße

Bis Bald

Eure Kate 🙂
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