Fall Chico: Menschliches Versagen auf ganzer Linie!!!

*Artikelbild ist ein Beispielbild. Da ich das Urheberrecht der Fotos von Chico nicht verletzen möchte habe ich mich dazu entschlossen keine Originalfotos vom Hund Chico in meinem Beitrag zu verwenden.

Achtung: Dieser Beitrag enthält unverblümt meine persöliche Meinung zu diesem Vorfall.

Dienstag, der 03.04.2018  für die meisten ein Tag wie jeder andere auch. Und während die Menschen ihrem normalen Tagesablauf folgen passiert in der Stadt Groß-Buchholz (laut Wikipedia 129 Einwohner Stand 01/2011) eine Tragödie die Leben kostete. Eine Tragödie die hätte verhindert werden können, wäre die Stadt Hannover den Meldungen über den Staffordshire-Terrier Mischling Chico sofort nachgegangen. Auch aus der Bevölkerung wurde der Stadt Hannover gemeldet, dass Chico nicht artgerecht gehalten wird und auffälliges Verhalten aufweist. Die Besitzer, eine 52 Jahre alte halbseitig gelähmte Frau im Rollstuhl und ihr an Kleinwuchs leidender 27 jähriger Sohn. Laut Medienberichten kam Chico als Welpe zu seinen Haltern.

Es stellt sich die Frage: Welcher Züchter, oder welches Tierheim hat so fahrlässig gehandelt und diesen beiden Personen Chico überlassen? Ein Hund der spätestens im ausgewachsenen Zustand für diese Halter aufgrund ihrer Behinderungen und fehlender Erziehung nicht mehr händelbar sein wird. Jedem Züchter oder Tierheim hätte klar sein müssen, dass weder Lezime K. (52) noch ihr kleinwüchsiger Sohn Liridon (27) in der Lage sein würden dem Hund gerecht zu werden! Und trotzdem wurde er an sie vermittelt! Der Vermittler trägt meiner Meinung nach eine große Mitschuld am Leid des Hundes. Das daraus resultierende, für die Halter tödliches Ende führten diese aufgrund der Haltungsbedingugen  schlussendlich herbei.

 

Das jämmerliche Versagen der „Tierschützer“

Doch auch sogenannte Tierschützer haben massiv fahrlässig gehandelt und versagt. Im Jahr 2014 und 2016 wurde Chico und die Wohnung der Halter begutachtet. Damals notierten die Tierschützer „Die Haltung war nicht gut- aber es gibt schlimmeres“ und zogen unverrichteter Dinge wieder ab.  Für mehr Infos dazu hier klicken

Hätten sich diese unverantwortlichen „Tierschützer“ mehr Zeit genommen, die Halter gebeten in ihrer Gegenwart mit dem Hund zu agieren. Ihnen wäre sofort aufgefallen, dass etwas nicht stimmt! Stattdessen empfanden sie es als „normal“, das der bellende Hund während des Besuchs der „Tierschützer“ weggesperrt wurde. Sie kontrollierten Chico kaum. Sie haben den Hund in seinem Leid allein gelassen! Die Wohnung schien sauber und der Sohn Liridon kam mit seiner Lüge, er ginge Morgens und Abends regelmäßig mit dem Hund raus davon.

Überforderung der Halter

Als Hundewelpe war Chico vielleicht noch kontrollierbar, klein und putzig. Doch je größer er wurde, desto komplizierter wurde es verständlicherweise mit ihm, wie mit jedem heranwachsenden Hund. Hunde brauchen Erziehung, Grenzen, Liebe und Geborgenheit. Wenn auch nur eines dieser zentralen Themen im Zusammenleben mit einem Hund ignoriert wird, schafft dies Probleme. Ein Hund wird niemals aggressiv geboren, er wird vom Menschen aggressiv gemacht! Daher ist Sachkunde so wichtig, wenn ein Hund gehalten wird. Jedoch wie man in Deutschlands Parks und den Hundewiesen sieht kennt sich kaum ein Hundehalter wirklich mit seinem Hund aus. Und die Fragen bei den Sachkundeprüfungen sind so einfach und allgemein gehalten, jeder Idiot würde diese bestehen. Lebt ein Hund in einer Familie muss es für ein harmonisches Zusammenleben einen kompetenten menschlichen Rudelführer geben. Doch Chico wurde nur als Schutzhund gebraucht, seine mit ihm überforderten Halter sahen kein Familienmitglied in ihm. Laut Nachbarn musste der Hund sein Geschäft auf dem Balkon verrichten, kam kaum nach draußen, hatte keinen Kontakt zu anderen Hunden. Im Zimmer des Sohnes wurde er oft in einen kleinen Metallkäfig gesperrt. Nur selten sah man den Sohn Liridon mit Chico Gassi gehen. Laut Augenzeugen konnte Liridon den Hund kaum halten, es sah so aus, als ob der Hund mit ihm Gassi geht und nicht anders herum.

Das jämmerliche Versagen der „Tierschützer“

Doch auch Tierschützer haben massiv fahrlässig gehandelt. Im Jahr 2014 und 2016 wurde Chico und die Wohnung der Halter begutachtet. Damals notierten die Tierschützer „Die Haltung war nicht gut- aber es gibt schlimmeres“ und zogen unverrichteter Dinge wieder ab.  Für mehr Infos dazu hier klicken

Hätten sich diese unverantwortlichen „Tierschützer“ mehr Zeit genommen, die Halter gebeten in ihrer Gegenwart mit dem Hund zu agieren. Ihnen wäre sofort aufgefallen, dass etwas nicht stimmt! Stattdessen empfanden sie es als „normal“, das der bellende Hund während des Besuchs der „Tierschützer“ weggesperrt wurde. Sie kontrollierten Chico kaum. Sie haben den Hund in seinem Leid allein gelassen! Die Wohnung schien sauber und der Sohn Liridon kam mit seiner Lüge, er ginge Morgens und Abends regelmäßig mit dem Hund raus davon.

Fehlendes kompetentes Hundetraining

Angeblich wurde Chico von seinen Haltern auch einer Hundetrainerin vorgestellt. Aus Medienberichten ist zu erfahren, dass es sich um Wiltrud Remstedt aus Hannover handelt. Besagte Hundetrainerin gab in einem Bericht der Neuen Presse (Quelle siehe oben) an, Chico hätte sie schon beim aussteigen aus ihrem Wagen attackieren wollen. Chico war damals 1 Jahr alt. In diesem Alter hätte man noch so viel durch Training mit dem Hund machen können! Das Training hätte Chico vielleicht ein tolles Hundeleben bescheren können! Die Halter wären in der Lage gewesen in zu händeln! Auch ein Training in der Wohnung der Halter wäre mit Maulkorb denkbar gewesen! Frau Remstedt hat all das nicht getan. Stattdessen schickte sie an Betreuer des Sohnes und Halter einen Brief, empfahl einen Maulkorb, Haltung an kurzer Leine und Vorstellung des Hundes beim Veterinäramt. Eine Hundetrainerin die einen 1 Jahr alten Hund aufgibt weil er aggressives Verhalten aufweist. Meiner Meinung nach eine Schande für den Berufsstand der Hundetrainer! War der Hund ihr zu kompliziert? Hatte sie keine Lust? Ist sie nicht vernünftig ausgebildet? Das sind Fragen die ich mir bei dieser Person stelle.

Das Leid von Chico geht weiter

Chico musste also weiter unter diesen schrechlicken Haltungsbedingungen leben. Keiner spielte oder kuschelte mit ihm. Kein Rudelführer in Sicht der ihm den Weg zeigt. Ein tristes Leben zwischen Metallkäfig und Balkon. Mit anderen Hunden ausgelassen auf einer Wiese toben und wichtigen Kontakt zu Artgenossen knüpfen wurde ihm auch verwehrt.

Ganze 8 Jahre lang musste Chico das über sich ergehen lassen! Er litt still und leise, äußerte seinen Unmut auf Hundeart mit bellen, knurren und Zähne fletschen, wurde aggressiv. Doch niemand half….

Es sind nur Mutmaßungen, jedoch denke ich, dass Chico schlussendlich am 03.04.2018 die Nerven verloren hat. Er attackierte seine Halter um sich endlich aus seinem nicht artgerechten und traurigen Leben zu befreien. Er biss sowohl der Mutter, als auch dem Sohn in die Kehle. Beide verstarben noch vor Ort an dem daraus resultierenden Blutverlust.

Chicos aktuelle Situation

Chico sitzt mittlerweile verängstigt und apathisch im Tierheim Krähenwinkel. Und obwohl er seitdem keinerlei Zeichen von Aggression aufweist will man ihn jetzt einschläfern lassen!

Hier klicken und die Petition zur Rettung von Chicos Leben unterschreiben

Die Stadt Hannover macht es sich damit leicht. Sie will das „Problem“ zu dem sie beigetragen hat schnell loswerden. Angeblich wurde der Hund vom Veterinäramt begutachtet. Ich denke es ging bei dieser Untersuchung nicht darum ihn zu retten, es sollten Gründe gefunden werden, die eine Einschläferung rechtfertigen. Viele Petitionen wurden ins Leben gerufen, um Chicos Leben zu retten. ( Link Petition) Jedoch ist zu befürchten, dass die Stadt Hannover an ihrem Vorhaben festhält. Schließlich ist Chico ein lebender Beweis dafür, dass die Stadt Hannover versagt hat! Diesen Beweis wollen sie unbedingt aus dem Weg räumen.

Leider sind Hunde vom Gesetz her immer noch nur als „Sache“ anzusehen. Daher ist der Mensch meiner Meinung nach  auch nicht wirklich der beste Freund des Hundes. Auch wenn Hunde schon oft bewiesen haben das sie des Menschen bester Freund sind und sein wollen. Es muss eine Gesetzänderung her die Hunde berechtigterweise als Lebewesen sieht!

 Wäre Chico ein Mensch

hätte jeder Verständnis dafür, dass er sich aus seinem Leid befreien wollte. Wäre Chico ein Mensch würde er maximal ins Gefängnis kommen bei freier Kost und Unterkunft mit allem Freizeitgedöns was die Knackis in Anspruch nehmen dürfen. Doch weil er laut Gesetz nur eine Sache ist und für einige Menschen „nur ein Hund“ wollen sie ihm jetzt das Leben nehmen!

 

In diesem Artikel habe ich mich bewusst nur auf den Hund Chico konzentriert. Natürlich ist es tragisch, das 2 Menschen ihr Leben verloren haben und mein Mitgefühl gilt den Angehörigen. Trotz all dem haben Lezime K und ihr Sohn diese Tragödie selbst herbeigeführt und der Hund, der sich nach  8 Jahren dagegen gewehrt hat soll jetzt mit seinem Leben dafür büßen! Das ist nicht gerecht!

Nachtrag:

Ich möchte mich jetzt schon mal bei all den Menschen bedanken die ein Herz <3 für Chico haben und sich online z.B. über Facebook oder auch offline für ihn einsetzen! Dies sind wahre Hundefreunde! Vielen Dank für euren Einsatz:-)

Liebe Grüße

Eure Kate 

 

 

 

 

 

 

 

Achtung: Behördenwillkür, wie Du Dich davor schützen kannst!!!

Das Übel wird sich stets mit Übeln häufen
Und, wenn es euch nicht töten kann, nur mehr
Und mehr mit jedemTag euch quälen.

Johann Wolfgang von Goethe

Wir leben im Jahr 2018. Gleichberechtigung und Fairness sind noch immer heiß diskutierte Themen. Dessen ungeachtet bewegt sich das System bislang viel zu langsam fort. Präsentierte Lösungen sind oft unausgereift oder gar unbrauchbar.

In diesem Beitrag gehe ich auf das Thema Behördenwillkür ein. Du meinst dies hat mit Gleichberechtigung und Fairness nichts zu tun? Wenn Du meinen Beitrag bis zum Ende liest, wirst Du Deine Meinung ändern. Zusätzlich werde ich Dir Mittel und Wege zeigen, wie Du Dich vor Behördenwillkür schützen kannst.

Amtlich genehmigter Narzissmus

Amtlich genehmigter Narzissmus. Noch immer weit verbreitet in vielen Behörden. All zu oft wissen Vorgesetzte und Mitarbeiter über narzisstische/unfähige Kollegen Bescheid. Sie dulden deren Arbeitsweise tagtäglich ohne einzugreifen. Darüber hinaus kommt es vor, dass eben diese Subjekte von Vorgesetzten und Kollegen gedeckt werden. Ob städtische Mitarbeiter (z.B. Jobcenter, Arbeitsamt, Jugendämter) oder andere Institutionen.

Beispiel: Christiane ist Mutter von zwei Kindern. Ihre älteste Tochter vertraut ihr an, dass sie in der Schule gemobbt wird. Da es ihrer Tochter schlecht ging, beschloss sie sich und ihrem Kind Hilfe zu holen. Christiane machte einen Termin bei einem *Schulpsychologen. Mit Tränen in den Augen saß sie vor ihm, schilderte die Situation. Als sie ihm in die Augen sah, bemerkte sie: Je mehr sie weinte und litt, desto zufriedener schien er zu sein, er lächelte verschmitzt. Er sah aus, als ob er sich über ihre Tränen freuen würde. Sie war schockiert und sprach ihn darauf an. Daraufhin lachte er über sie und sagte „Sie sitzen hier und heulen rum! Bei so einer psychisch kranken Mutter wundere ich mich nicht, das dass Kind bestimmt auch psychisch kaputt ist. Mit Mobbing hat das nichts zu tun. Christiane war geschockt.Sie konnte es nicht fassen. 

* Dieser Schulpsychologe arbeitet übrigens bis heute in einem Gesundheitsamt. Er wurde von seinen Vorgesetzten gedeckt und niemals belangt. Auch juristische Schritte verliefen im Sand.

Wie Du einen Narzisst erkennen und Dich gegen ihn wehren kannst? Mehr Infos dazu findest Du hier

Ein Quäntchen von Macht

Mitarbeiter von Behörden wissen um ihre Macht. Oft sitzen sie somit am längeren Hebel. Aus Macht wächst Verantwortung. Jedoch sehen das narzistisch veranlagte Menschen völlig anders. Die Menschen, die vor ihnen sitzen und Hilfe benötigen. Sie sehen diese als wertlose Bittsteller.

Wie kannst Du gegen Behördenwillkür vorgehen?

Was kannst Du tun um Dich schon vorher davor zu schützen?

Mehr dazu jetzt, im letzten Teil meines Artikels:

Wie Du Dich vor Behördenwillkür schützen kannst

  • Hast Du einen Termin bei einer Behörde, nimm einen Zeugen mit der bei nachträglichen Unstimmigkeiten belegen kann, über was gesprochen wurde
  • Habe immer Stifte und Notizzettel dabei um Dir stichpunktartig Gesprächsinhalte zu notieren (alternativ kann Dein Zeuge ein Gesprächsprotokoll führen)
  • Bestehe darauf, das Dir Informationen jeglicher Art postalisch zugeschickt werden, um einen schriftlichen Nachweis zu haben
  • Hefte wichtige Briefe und Bescheid in einem separaten Ordner ab um diese immer griffbereit zu haben
  • Besprich wichtige Themen, niemals telefonisch. Beharre darauf, dass  Du den Behörden telefonisch, keinerlei Zu- oder Absagen jedweder Art machen wirst.
  • Informiere Dich durch Bücher oder online über Deine Rechte gegenüber einer Behörde. Verfolge aktuelle Rechtssprechung um auf dem aktuellsten Stand zu sein
  • Recherchiere über Hilfsmittel und Unterstützung z.B. Erwerbslosen Initiativen, Pro Familia oder andere Vereine in Deiner Nähe. Frag dort nach ob sie Dich unterstützen können
  • Schicke *Briefpost immer als Einschreiben mit Rückschein. Durch den Rückschein kann nachgewiesen werden, dass das Dokument der Behörde übergeben wurde
  • Bei persönlicher Abgabe von Unterlagen: Lass Dir z.B. auf einer Kopie des Dokuments schriftlich bestätigen, das die Unterlagen von einem Mitarbeiter entgegen genommen wurden
  • Tausche Dich regelmäßig persönlich oder online mit Gleichgesinnten aus, lerne durch ihre Erfahrungen

*Briefpost: Du bist übrigens nicht verpflichtet einen Brief per Einschreiben/Rückschein zu schicken. Zahlreiche Gerichtsurteile belegen, das die normale Postzustellung ausreicht. Ist ein Brief „verschollen“ oder laut Behörde „nicht auffindbar“ kann sie die Schuld nicht einfach von sich weisen. Auch die Behörde muss Untersuchungen einleiten und sich rechtfertigen.

Video zum Thema Behördenwillkür:

„Team Wallraff“ RTL „Undercover Report im Jobcenter“

https://www.rtl.de/cms/team-wallraff-guenter-wallraff-und-sein-team-undercover-in-deutschen-jobcentern-2245729.html

Fazit: Um kein Opfer von Behördenwillkür zu werden ist es wichtig, Maßnahmen zu treffen. Du solltest Dich niemals auf mündliche Zusagen verlassen. Gib (wenn möglich) keinesfalls zu 100% die Kontrolle an eine Behörde ab. Hinterfrage die Behörde auch mal. Fordere immer schriftliche Nachweise an. Auch wenn dies Arbeit macht, Du schützt Dich und Deine Familie damit. Denn bist Du informiert und kannst Beweise vorlegen bist Du es, der am längeren Hebel sitzt!

Liebe Grüße

Kate 🙂

 

7 Anzeichen das Du Deinen Job kündigen solltest

Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten

-Aristoteles-

Du bist gefangen im Hamsterrad? Der Frust und Deine Unzufriedenheit wachsen stetig? Dann ist es Zeit für Dich, den Job zu wechseln. Hier habe ich für Dich 7 Anzeichen gesammelt, die darauf hindeuten.

Zweifel am Sinn der Arbeit

Sinnfreie Tätigkeiten sind Dir ein Graus? Du gehörst zu den Menschen, denen es wichtig ist, einen Sinn und Zweck in ihrer Tätigkeit zu erkennen?! Fragst Du Dich während der Arbeitszeit öfters „Was zum Teufel mache ich hier überhaupt?“.  Wenn Du Dir diese Frage nicht sofort und zufriedenstellend beantworten kannst, ist ein Jobwechsel absolut fällig.

Schlechte Bezahlung

Zu mangelnder Würdigung der Leistung kommt auch oft, das geringe Stundenlöhne gezahlt werden. Die Lebenshaltungskosten steigen stetig. Arbeitest Du hauptsächlich um Deine Pflichtkosten zahlen zu können? Oder bleibt Dir am Monatsende noch etwas zum Sparen und zur Freizeitgestaltung übrig? Nein?! Dann solltest Du einen Jobwechsel in Erwägung ziehen. Arbeite nicht nur, um Deine Miete zahlen zu können. Es ist relevant, dass jeden Monat ein Betrag für Dich bleibt. Ein Betrag, über den Du frei verfügen kannst! Schau Dich auf dem Arbeitsmarkt um. Bewerbe Dich. Finde eine Anstellung in einem Unternehmen, das Deine Arbeitskraft mehr würdigt und Dich besser bezahlt.

Keine Aufstiegschancen

Im Unternehmen aufzusteigen hat einiges für sich. Das Gehalt steigt und die Arbeitsbereiche werden erweitert. Arbeitest Du jedoch in einem Unternehmen, dass aufgrund starrer Vorgaben keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten bereit hält, wirst Du in Deiner jetzigen Position und Gehaltsstufe bleiben. Egal wie hart Du arbeitest. Vor allem wenn Du die Energie und Erfahrung mitbringst, ist es umso deprimierender wenn das Unternehmen Dir keine Aufstiegschancen bietet. Und dann kommen Unzufriedenheit und Unlust, ein guter Grund über einen Jobwechsel nachzudenken.

Bedenklicher Unternehmenskurs

Kundenbeschwerden werden ignoriert? Mitarbeiter werden nicht unterstützt? Unbezahlte Überstunden sind die Norm? Deine guten Leistungen werden nicht gewürdigt? Das sagt viel darüber aus, wie das Unternehmen zu seinen Kunden und Mitarbeitern steht. Wenn Du das Gefühl bekommst, dass Dein Arbeitgeber zu oft gegen Deine Lebensgrundsätze handelt, dann ist es Zeit den Job zu wechseln. Bleibe Deinen Grundsätzen treu! Steh dafür ein, was Dir wichtig ist!

Mangelnde bis keine Teamzugehörigkeit

Ein guter Zusammenhalt unter Kollegen ist sehr wichtig. Kollegen sollten sich mit Respekt und Freundlichkeit begegnen. Gegenseitig unterstützen. Du wirst im Team nicht akzeptiert? Kollegen grenzen Dich aus oder machen Dir die Arbeit schwer? So sollte es nicht sein. Das Arbeitsklima ist sehr relevant. Ungleichgewicht, Ausgrenzung und fehlende Akzeptanz führen schnell zum Burnout. Die Arbeit wird zur Qual. Du verbringst einige Stunden in der Woche mit diesen Kollegen, Deine Zeit ist wertvoll. Solltest Du nur noch mit Magenschmerzen zur Arbeit gehen ist dies ein klares Zeichen dafür, dass Du Dir einen anderen Job suchen solltest.

Drastischer Arbeitsdruck

Ein gewisser Druck ist im Arbeitsleben normal. Fristen müssen eingehalten, Verträge mit Kunden erfüllt werden. Aufgeben, wenn Stress aufkommt ist der falsche Weg. Jedoch sollte das Stresspensum dauerhaft bleiben und ansteigen solltest Du, Deiner Gesundheit zuliebe einen Gang runter schalten. Du arbeitest sehr hart, jedoch ist dies für Deine Vorgesetzten noch nicht genug?  Du hast Schlafstörungen, Magenschmerzen und bist nahe am Burnout? Dann brauchst Du definitiv einen Jobwechsel in nächstmöglicher Zeit.

Zahlreiche Krankschreibungen

Arztbesuche, Erkältungen und Erschöpfungszustände häufen sich bei Dir? Du bist schlecht gelaunt, lustlos und zwingst Dich zur Arbeit zu gehen? Das kann bedeuten, das Du Dich physisch und psychisch gegen Deine jetzige Arbeitstelle wehrst. Und diese Anzeichen solltest Du ernst nehmen! Ist es erst soweit, dass Dein Körper und Deine Seele anfangen zu streiken ist Alarmstufe Rot. Um ein Burnout oder Depressionen abzuwenden, solltest Du Dir schnellstmögliche einen neuen Job suchen.

Statistik zum Thema Burnout

Laut einer Studie der AOK Krankenkasse zwischen 2004 und 2016 kamen auf 1.000 Verischerte insgesamt 5,3 AU-Ausfälle aufgrund von Burnout. Zur Studie klicke bitte hier

Der häufigste Grund (61,6 % der Befragten) für einen Jobwechsel ist laut Statistik „Schlechte Bezahlung“. Als 2. Grund wird „ein schlechtes Arbeitsklima“ angegeben (51,9% der Befragten). Um mehr Gründe für einen Arbeitswechsel zu erfahren klicke bitte hier

Fazit: Oft ist ein Jobwechsel notwendig, um eine Verbesserung des Lebensstils und der Gesundheit zu erreichen. Du solltest immer auf Dein Bauchgefühl hören. Um Arbeitslosigkeit zu vermeiden, suche eine neue Anstellung, während Du noch in Deinem alten Job arbeitest. Glaub mir, es lohnt sich! 😀 

Liebe Grüße

Kate